Nun bist du also so weit und hast endlich das Rauchen aufgegeben, meinen Glückwunsch dazu! Wenn du meiner Empfehlung aus diesem Beitrag gefolgt bist, hast du zuvor ein Rauchertagebuch geführt. In dem hast du die Gründe erforscht, warum du eigentlich über die ganze Zeit wie selbstverständlich regelmäßig geraucht hast. Und heute gehts also um ein Nichtrauchertagebuch.

Nichtrauchertagebuch – was ist das? 

Mit diesem fängst du sinnvollerweise bereits an, bevor du aufgehört hast mit dem blauen Dunst. 

Wenn du also mit dem Rauchen Schluss machen möchtest, hast du sicherlich gute Gründe dafür, oder? Meine Empfehlung – schreibe dir die zwei oder drei wichtigsten Gründe auf. 

Ist es beispielsweise das Thema Gesundheit, so ist es sinnvoll, dieses etwas ausführlicher darzulegen. 

Ist es vielleicht, wie bei mir seinerzeit, das Thema “Unabhängigkeit”? Dann schreibe dir auf, an welcher Stelle du diese besonders beeinträchtigt siehst. Und vielleicht noch ein paar weitere Gedanken dazu. 

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Was ist dein wichtigster Grund? 

  • Kannst du den Gestank nicht mehr ertragen? 
  • Hast Du erlebt, wie ein Freund oder Angehöriger durch das Rauchen erkrankt ist? 
  • Nervt es dich, Monat für Monat zu viel Geld zu verbrennen? 

Schreibe es dir auf! Das ist der erste wichtige Schritt beim Führen eines Nichtrauchertagebuchs. 

Dein Nichtrauchertagebuch - Notizen aufschreiben

Dein Nichtrauchertagebuch – die weiteren Schritte

Die weiteren Schritte erfolgen, wenn du mit dem Rauchen Schluss gemacht hast. Gleich in den ersten Tagen wirst du viele kleine Veränderungen wahrnehmen können. 

  • Vielleicht ist es als erstes dein Geruchssinn, der sich wieder schärft? 
  • Vielleicht verbessert sich auch gleich in den ersten Tagen dein Geschmackssinn, wenn du die Geschmacksnerven auf deiner Zunge nicht mehr weiter betäubst? 
  • Oder brauchst du weniger Gewürz als zuvor? 
  • Dein Raucherhusten beginnt recht schnell, Geschichte zu werden? 
  • Bemerkst du beim Treppensteigen, dass sich deine Kondition bereits deutlich verbessert hat? 
  • Haben sich deine Blutdruckwerte gebessert? 
  • Vielleicht sind auch die Hände nicht mehr so kalt? 

Es gibt so viele kleine Veränderungen, die gerade am Anfang bei so vielen Ex-Rauchern auftreten. 

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Wie dir dein Nichtrauchertagebuch in der ersten Zeit extrem helfen kann

Vielleicht fragst du dich an der Stelle – warum soll ich mir dieses alles notieren? Ganz einfach, wenn du dieses nicht notierst, ist es nach kurzer Zeit wieder vergessen. 

Wenn du aber aufgeschrieben hast, warum du nicht mehr rauchen willst einerseits und daran anschließend all die kleinen Veränderungen festgehalten hast, so hast du dir eine wundervolle Erinnerung geschaffen. 

Ich empfehle jedem einzelnen meiner Klienten, dieses aufgeschriebene die ersten Wochen und vielleicht sogar Monate immer bei sich zu tragen! Z.b. als gefalteten DIN A4 Zettel, den man jederzeit in der Tasche bei sich haben kann. 

Zum einen kann so ein Zettel von sich aus eine magische Wirkung entfalten. Zum anderen, wenn du nach ein paar Wochen oder Monaten mal in eine schwierige Situation gerätst, in der du eigentlich unbedingt rauchen möchtest, so solltest du vor dem Rauchen unbedingt den Zettel zur Hand nehmen. 

Schau dir noch mal an – warum habe ich das Rauchen eigentlich aufgegeben? Und – was habe ich in der Zwischenzeit bereits alles erreicht? 

Dieses hat mehrere Effekte. 

Zum einen, du nimmst dir etwas Zeit, bevor du tatsächlich zur Zigarette greifst. Dadurch ist der größte Rauchdruck oft schon wieder vorbei. Wichtiger jedoch – wenn du dir noch mal wirklich klarmachst, warum habe ich das auf mich genommen und was habe ich bereits alles erreicht – kannst du dir vorstellen, dass du dann deinen Zettel wieder zusammenfaltest, in die Tasche steckst und auf das Rauchen verzichtest? 

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist relativ hoch. 

Wenn du dennoch rauchen möchtest, empfehle ich dir, den Zettel anzuzünden und damit die nächste Zigarette anzuzünden. Denn diesen Zettel brauchst du in dem Fall nicht mehr… 

Was denkst du? Könnte das eine Hilfe für dich sein? Was ist dein bester Tipp für angehende Nichtraucher? Schreib es gerne in den Kommentar.

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Unterstützung in der Gruppe *Rauchzeichen*

Bist du auch bei Facebook unterwegs? Dann komm doch in die Gruppe *Rauchzeichen*. Dort gibt es viel zu lesen, Austausch mit anderen Rauchern und Nichtrauchern, Webinare und ähnliches.  Einfach auf das Bild klicken und gleich beitreten.

Gruppenbild Rauchzeichen bei Facebook

Fazit

Mein Fazit – eine gute Vorbereitung für den Rauchstopp ist aus meiner Sicht das Wichtigste. Hast du Notizen, warum du aufgehört hast und was du in der Zwischenzeit alles erreicht hast, kann dir das in schwierigen Situationen deine Rauchfreiheit retten. Angebote zur Unterstützung gibt es viele, entscheiden musst am Ende du.

Ein Kommentar zu „Dein Nichtrauchertagebuch – warum ist das so hilfreich?

  • 24. Juni 2020 um 12:06
    Permalink

    Warum ich aufhöre zu rauchen.
    Mein Lungenrmphysem soll sich nicht verschlimmern.
    Ich möchte das viele Geld für etwas Schönes ausgeben können.
    Meinen Enkeln zu Liebe.
    Ich und meine Kleidung sollen nicht mehr nach Rauch stinken,

    Antworten

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