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Die Rauchertypen – findest du dich dabei wieder?

Gibst du bei z.b. bei Google den Suchbegriff – “Genussraucher” ein, so findest du eine Menge an Definitionen für verschiedene Rauchertypen. Diese in fünf verschiedene Gruppen zu unterteilen, abhängig von individuellen Begebenheiten, scheint mir ganz sinnvoll. Hast du eine Idee, welcher davon du bist? Tipps zu den einzelnen Typen und Unterstützung beim Entwöhnen, nicht nur mit Hypnose, findest du am Ende des Beitrags.

 Die Rauchertypen –  1 – der Stressraucher

Dieser Mensch steht im Alltag sehr häufig unter Stress. Irgendwie rattert die Uhr den ganzen Tag, eine Aufgabe jagt die nächste. Ruhe, das ist was für Weicheier. Rauchen verschafft Entspannung. Zumindest im Kopf. Bis es irgendwann nicht mehr geht. Irgendwie befindet sich dieser Raucher in einer Art selbstgeschaffenen Hypnose und muss da erstmal rauskommen. Das Verlangen analysieren kann hier ein erster wichtiger Schritt sein zum Ausstieg. Unterstützung findet dieser Rauchertyp vielerorts, wenn er sich denn die Zeit nimmt und auf die Informationen einlässt.

Es gibt so viele Situationen, in denen dieser Zeitgenosse, längst abhängig von der nächsten Dosis Nikotin, fast zwingend zur Zigarette greift. Dabei ist die erste am Tag vielleicht gar nicht die wichtigste, wie sie es bei so vielen anderen ist, denn er benutzt die Zigaretten ja in erster Linie, um sein Stresslevel zu regulieren. Rauchen viele andere vornehmlich in Gesellschaft, qualmt der Stressraucher auch gern allein. Es geht einfach nur ums Nikotin. Von der Gewohnheit zur Sucht war es in vielen Fällen ein kurzer Weg.

Die Rauchertypen, die bei Stress im Auto durchdrehen

Die Stresszigarette im Auto – der Stau… das kann einen Stresstypen ziemlich in den Wahnsinn treiben, denn er ist ausgeliefert. Kann nicht gestalten. Das schreit nach – Zigaretten!

Die Rauchertypen - der Stressraucher läuft immer der Zeit hinterher - Symbolbild
Erkennst du dich hier wieder?

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Stressraucher – Ängste und Druck kompensieren

Bei der Arbeit ist es selbstverständlich nicht anders. Alles muss geschafft werden, am besten in kürzester Zeit, Abläufe müssen perfekt ablaufen. Kommt etwas dazwischen, kommt er noch mehr in Stress und … raucht.

Weitere typische Stresssituationen können die Vorbereitungszeit auf eine wichtige Prüfung sein, die Vorbereitung für eine private Feier und was man sich noch so alles ausdenken kann. Irgendwie will (und macht) der Stress Mensch immer zu viel auf einmal. Zwanghaftes Rauchen vorprogrammiert.

Der Stress Raucher versucht mithilfe des Nikotins seine Ängste, den Druck von außen und die Nervosität, die der Stress nach sich zieht, irgendwie im Zaum zu halten.


Verlangen analysieren – Unterstützung finden – Ausstieg gestalten – Informationen im Blog

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Der Gelegenheitsraucher – 2 – das ganze Gegenteil

Ein Gelegenheitsraucher raucht, wenn er Lust dazu hat. So zumindest seine Wahrnehmung. So kann nach einem exzessiven Nikotin Wochenende durchaus eine abstinente Zeit von mehreren Wochen, manchmal sogar Monaten folgen. Rauchfrei auf Dauer bleiben, ist jedoch auch hier nicht so einfach. Die Gewohnheit bringt diesen Rauchertyp nach und nach weg vom gelegentlichen Nichtraucher sein.

Nach der abstinenten Zeit gibt es dann doch bestimmte Trigger, die ihn zwanghaft zur Zigarette zurückführen. Der Anlass kann, wie im ersten Fall, Stress sein, oder auch das ganze Gegenteil, Langeweile. Er wird von vielen Rauchern beneidet und viele würden es gern mit dem Rauchen genauso halten wie er.

Und es kann auch durchaus sein, dass dieser spezielle Raucher gar nicht auf Lunge raucht, sondern nur vor sich hin pafft. Einfach, weil die anderen es auch tun oder er sich vielleicht langweilt. Der Gelegenheitsraucher ist der, der andere oft um eine Zigarette bittet, da er meist wenig und dann am liebsten in Gesellschaft raucht. 

 Da in der Regel der Konsum relativ gering ist, verspürt der Gelegenheitsraucher wenig Druck, irgendwann tatsächlich Schluss zu machen, mit dem Rauchen. Wenn er dann mit dem Aufhören anfängt, stellt er in vielen Fällen fest – es ist für mich genauso schwer, Nichtraucher zu bleiben, wie für die anderen Raucher, die deutlich mehr rauchen als ich.

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Der süchtige Raucher – 3 – Kontrollverlust

Wenn ein Raucher richtig süchtig ist, gibt er irgendwann in seinem Leben die Kontrolle über sein Rauchverhalten auf. Für den Suchtraucher ist es sehr wichtig, immer genug Vorrat zu haben. Natürlich spielt auch hier die Gewohnheit eine wichtige Rolle. Suchtraucher haben, wenn sie für sich eine wirkliche Entscheidung treffen, gute Aussichten, z.B. mithilfe der Hypnose dauerhaft rauchfrei zu bleiben.

Gehen am Abend die Zigaretten aus, ist der süchtige Raucher bereit, auch bei Regen noch mal den Weg zur Tankstelle auf sich zu nehmen. Ein Morgen ohne Zigaretten – absolut undenkbar! 

Ähnliches gilt für Zeiten der Krankheit. Ein Suchtraucher wird meistens auch bei aller heftigster Bronchitis weiter rauchen. Dieses Thema steht für ihn nicht zur Debatte. Und vermutlich fährt er auch mit 39 Fieber noch zum Tabak Dealer seines Vertrauens, bevor der Vorrat zu Ende geht.

Dieser Typ nutzt meist eine längere Vorbereitung für seinen Rauchstopp, er hört meistens nicht einfach so von jetzt auf gleich auf. Das liegt daran, dass er seine Sucht sehr ernst nimmt und wenn er damit Schluss macht und rauchfrei wird, muss das gut vorbereitet sein.

Rauchertypen - Suchtraucher - ein großer Haufen Kippen
Längst die Kontrolle verloren


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Der Genussraucher – 4 – die heilige Zigarette

Der Genussraucher ist ein Mensch, der sein Leben gern genießt. Sei es mit einem wundervollen Essen, guten Getränken, einer schönen Reise und was es noch so alles gibt. Bei einem besonderen Anlass, z.b. einem Geschäftsabschluss, kann er dieses wunderbar zelebrieren. Z.b. mit einem guten Wein, Whisky oder ähnlichem, und dazu sehr genussvoll rauchen. Zigaretten oder aber auch Zigarren. Gern in Gesellschaft anderer. 

Da der Genießer dieses alles so zelebriert und genießt, hat er gar nicht das Gefühl, wirklich süchtig zu sein. Oft, gerade in der Anfangszeit, raucht dieser Raucher nicht einfach so, es muss schon alles einen schönen Rahmen haben.

Dass der Genießer sich das wundervolle Essen mit dem Qualm selbst verdirbt, auf die Idee kommt er meist gar nicht. Aufhören – nicht in Sicht.

Raucherentwöhnung - Genießer in einer Bar
Haben für dich Zigaretten mit Genuss zu tun?

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Der Kontrollraucher – 5 – bloß nicht zunehmen

Dieser Typ Raucher ist  eher öfter bei Frauen als bei Männern anzutreffen. Z.b. in Bezug auf das schlank sein kann sie (er) es nicht akzeptieren, nach einem Rauchstopp ein paar Kilo zuzulegen. 

Ist der Rauchstopp auch noch so leicht gefallen, fängt dieser Typ Raucher gern wieder an zu rauchen, schlägt die Waage nur ein wenig nach oben aus. Spätestens bei diesem Typus stellt man fest – hinter einem bestimmten Rauchverhalten können sich noch ganz andere Dinge verstecken, an die man auf den ersten Blick gar nicht denken würde.

Lese hier über Ursachen der Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp.

Rauchstopp und Gewicht - Maßband zur Kontrolle des Bauchumfangs
bloß kein Gramm zuviel?

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Aufhören – ein paar Tipps zum Schluss

Als Genussraucher solltest du dich wirklich einmal damit befassen, was Genuss eigentlich für dich bedeutet. Rauchen? Wirklich? Mach dir klar – deine Verbindung, Zigarette und Genuss, die ist nur in deinem Kopf entstanden. Siehst du dich nicht vor, bist mit der Zeit genauso abhängig wie andere. Aufhören ist hier trotz der oft geringen Zahl an Zigaretten oft schwer. Der Gedanke – ich habe nur dieses eine Leben und genieße es – sollte genau dazu führen – endlich wieder rauchfrei werden!

Als Kontrollraucher, der vielleicht sehr auf sein Gewicht bedacht ist, solltest du die freigewordene Zeit nutzen, um in Bewegung zu kommen. Verbringst du einen Teil der freigewordenen Zeit in freier Natur und z.b. mit Spaziergängen, muss es mit dem Rauchstopp nicht zu einer Gewichtszunahme kommen. Unterstützung bietet darüber hinaus eine gesunde, leichte Ernährung. 

Wenn du eher der Typ bist, der zu Stress neigt, beschäftige dich unbedingt mit Entspannungstechniken. Aus meiner Sicht das Sinnvollste – Selbsthypnose erlernen. Dieses geht schnell und braucht in der Anwendung nicht so viel Zeit. Sie ist eine wundervolle Unterstützung, auch nach der Zeit in der du wieder frei wirst. Und vor allem eines – wenn du eine Raucherentwöhnung planst, tue dieses in einer stressfreien Zeit. Vielleicht genau zu Beginn des nächsten Urlaubs?

Wenn du nun ein klassischer Gelegenheitsraucher bist, hast du vielleicht das Gefühl, du hast das Rauchen im Griff. Anders als deine Bekannten, die du vielleicht als abhängig wahrnimmst. Dieses kann eine trügerische Sicherheit sein, Nikotin hat ein sehr hohes Suchtpotential. Der Weg in die Sucht geht Schritt für Schritt, oft unbemerkt. Rauchfrei werden ist hier oft schwer, trotz der geringen Zahl an Zigaretten. Suchst du dir Unterstützung?

Bist du nun hingegen ein Suchtraucher, ist aus meiner Sicht eine gute Vorbereitung für dich ratsam. Suche dir Unterstützung und lass dich beraten. Wenn du dich für die Hypnose entscheidest, achte darauf, dass dein Suchtthema in Vorgespräch ausreichend gewürdigt wird. Manch ein Süchtiger findet auch Unterstützung durch Medikamente beim rauchfrei werden. 

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Fazit – welcher Typ bist du?

 Mein Fazit – die Gründe, mit dem Rauchen anzufangen, können komplett unterschiedlich sein. Genauso unterschiedlich können auch die verschiedenen Rauchertypen sein. Sicherlich gibt es auch Überschneidungen. Sich selber in der Hinsicht einordnen zu können, hilft in jedem Fall, den Ausweg aus der Sucht leichter zu finden und zu gehen.

Da mir die Raucherentwöhnung besonders am Herzen liegt, biete ich hierzu kostenfreie Strategiegespräche an. Wenn dich das Thema interessiert, reserviere dir hier gern einen Termin für ein Gespräch, abhängig von der Verfügbarkeit im Kalender.

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Die Fotos auf der Seite stammen von pixabay.com

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