Ich habe kürzlich diesen Blogbeitrag verfasst, zum Thema Rauchertypen. Der Beitrag wird sehr häufig abgerufen, offenbar sind sich viele Raucher gar nicht bewusst, was für ein Rauchertyp sie eigentlich selber sind. 

Deshalb habe ich mir überlegt, noch einmal ausführlicher zu den einzelnen Rauchertypen zu schreiben. Ich bin mir sicher, es ist eine gute Hilfe beim Aufhören mit den Zigaretten zu wissen, welcher Typ Raucher ich denn eigentlich bin. Egal ob ich nun die Hypnose nutze oder einfach so mit dem Nikotin aufzuhören versuche. 

Heute beginne ich mit dem, der meist gar keine Zeit hat, so etwas zu lesen – der Stressraucher. Auch verwandt mit dem Suchtraucher, aber dennoch ein anderer Typ.

Rauchertypen – der Stressraucher

Rauchertypen – der Stressraucher hat keine Zeit zum Aufhören

Klingt es zunächst einmal wie ein Klischee, ist es im Alltag wirklich oft so – der Stressraucher hat immer wenig Zeit. Das Gehirn ist laufend am Rattern, um alle Termine des Tages abgearbeitet zu bekommen. 

Kürzlich habe ich mit einem Stressraucher gearbeitet, weil seine Termine immer so eng gestrickt waren, haben wir uns zum Aufhören auf einen Sonntag verständigt. Der Termin war für morgens um 10 Uhr vereinbart, er kam ca. eine Viertelstunde später. Weil er natürlich so viel zu tun hatte.

Ich habe ihn dann gefragt, wie die weitere Tagesplanung aussieht. Er erzählte mir von seinem weiter stressigen Tagesverlauf.


Rauchertypen - Armbanduhr als Symbol für Stress
Bestimmt die Uhr dein Leben?

Nichtraucher werden – Stressfreie Zeit 

“Ich würde Ihnen sehr gerne vorschlagen, dass wir den Termin zum Rauchstopp mit Hypnose heute noch einmal verschieben.”

“Wieso das denn? Ich bin doch extra hergekommen, um heute mit dem Rauchen aufzuhören.”

“Ja, das weiß ich. Und meiner Erfahrung nach ist das Rauchen nichts, was man mal eben so zwischen 17 stressigen Terminen irgendwo mit einschiebt, um anschließend gleich weiter im Stress unterwegs zu sein.”

Dieses gefiel meinem Klienten zunächst gar nicht. Ich hätte die Raucherentwöhnung an diesem Tag ungern mit ihm gemacht, weil ich die Aussichten auf seinen Erfolg recht gering eingeschätzt habe. Am Ende ist er meinem Rat gefolgt und wir haben einen neuen Termin für seine letzte Zigarette gefunden, der an einem Wochenende kurz vor einem Kurzurlaub an der Ostsee lag.

Die Raucherentwöhnung war erfolgreich, 3 Monate später ist er nach wie vor rauchfrei. Und kürzlich meldete er sich, um einen weiteren Termin zu vereinbaren. In diesem soll es darum gehen, mal dem ständigen Stress auf den Grund zu gehen.

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Stressraucher – woher kommt der Stress? 

Aus meiner Erfahrung ist es eben nicht der Druck am Arbeitsplatz, die Prüfungssituation, der Verkehrsstau am Morgen und all die vielen anderen kleinen Dinge, die Stress bereiten können. Es ist der Umgang mit diesen Situationen, den der Stress Raucher aus bestimmten Gründen ganz anders handhabt, als ein Mensch, der einfach entspannter durch sein Leben geht.

Die Zigarette ist über den Tag ein ständiger Begleiter. Wie viele Zigaretten auf diese Weise täglich in Rauch aufgehen, darüber ist sich der Stress Raucher meistens gar nicht wirklich bewusst. Und darüber hinaus ist es ihm auch egal. Aufhören? Später… 

Der Tabak, die Zigarette soll ihm helfen, Ängste, Nervosität und den Druck, den er täglich spürt, irgendwie in den Griff zu bekommen. Eine Zeitlang mag das funktionieren, spätestens beim Burnout stellt auch dieser Raucher fest – ich habe mein Leben nicht so im Griff wie ich es mir eigentlich immer vorgestellt habe.

Geht es dem Suchtraucher oft etwas ähnlich, ist er doch noch mal ein ganz anderer Typ. Ebenso wie der Genussraucher, der seinen Konsum scheinbar über lange Zeit irgendwie kontrollieren kann. Aber dazu später mehr. 

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Fazit 

Willst du als Stressraucher mit dem Rauchen endlich Schluss machen, suche dir einen Moment, der etwas weniger stressig ist als die anderen Zeiten. Darüber hinaus empfehle ich dir sehr, Entspannungstechniken zu lernen. Sehr erfolgreich ist dabei die Arbeit mit der Selbsthypnose. Darüber hinaus kann dir das energetische Klopfen helfen. Hierbei geht es darum, Emotionen zu regulieren, die uns im Moment gerade nicht guttun.

Im nächsten Teilen geht es weiter mit einem Raucher Typ, der sozusagen das ganze Gegenteil darstellt – der Gelegenheitsraucher.

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