Der werdende Nichtraucher und seine Verdauung

Viele Raucher, die mit dem Rauchen aufhören wollen, schieben dieses immer wieder auf. Ein Grund dafür – eine befürchtete Gewichtszunahme.

Diese scheint bei sehr vielen Ex Rauchen auch tatsächlich gegeben zu sein. Dafür gibt es auch verschiedene Gründe. Zum einen ändert sich der Stoffwechsel, ein Raucher verbraucht etwas mehr Energie als ein Nichtraucher. Man geht davon aus, dass es sich um ca 200 bis 300 Kalorien pro Tag handelt.

Das größere Problem ist vermutlich, dass viele Raucher die Sucht, die sie aufgeben, z.b. mit Süßigkeiten ersetzen.

Seit einigen Jahren gibt es zusätzlich Hinweise darauf, dass sich nach dem Rauchstopp die Zusammensetzung der Darmflora ändert.

Forschungsergebnisse gibt es viele. Manches ändert sich über die Jahre. Die fünf nachfolgenden Tipps haben sich jedoch seit langer Zeit bewährt für Menschen die das Rauchen aufgeben und Probleme mit der Verdauung haben.

 

1 – Rauchstopp und Bewegung

Wenn du nach dem Rauchstopp, oder überhaupt im Leben, dich in Bewegung gesetzt, so kommt auch deine Verdauung wieder in Schwung. Joggen, Fahrradfahren, schwimmen, oder einfach der ausgedehnte Abendspaziergang – all das kann dich gut dabei unterstützen, die Verdauung anzukurbeln. Nebenbei hilft dir der Sport, Stress abzubauen. Insofern kann dieses auch eine gute Prophylaxe sein, um die nächste Zigarette zu vermeiden.

Nichtraucher Verdauung - Sport hilft (Symbolbild)
Joggen, schwimmen, radfahren…

 

 

2 – Nichtraucher werden und Wasser trinken

Nach dem Rauchstopp macht es Sinn, viel Wasser zu trinken. Einerseits hält dieses die Verdauung in Schwung, andererseits hilft es dem Körper, Gifte auszuscheiden. Beim täglichen trinken geht der Bedarf weit auseinander. Verbindliche Richtwerte gibt es nicht. Während ich mich mit 2 Liter Wasser am Tag Gericht wohl fühle, sind dir vielleicht eineinhalb Liter zuviel? Finde deine passende Menge und bleibe täglich dabei.

Nichtraucher Verdauung - Wasser trinken!
Ausreichend Wasser trinken…

 

 

3 – Raucherentwöhnung und Ballaststoffe

Manchmal habe ich den Eindruck, dass Raucher weniger auf eine Gesundheitsbewusste Ernährung achten als Nichtraucher. Zumindest war das auch bei mir so. Für werdende Nichtraucher macht es viel Sinn, auf ballaststoffreiche Lebensmittel zu achten. Vollkornbrot, Nüsse, Gemüse und Obst sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Dabei ist der letzte Punkt noch mal wichtig – man sollte auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten, denn anderenfalls kann es zu Verstopfung kommen.

Nichtraucher und seine Verdauung - Ballaststoffe
Ballaststoffe helfen…

 

4 – Rauchfrei werden und Sauerkraut essen

Rohes Sauerkraut kann beim Kampf gegen die Verstopfung wahre Wunder wirken. Es ist ein uraltes Hausmittel. So kann man morgens auf nüchternen Magen ein paar Esslöffel Ruhe Sauerkraut essen oder alternativ Sauerkrautsaft trinken. Sauerkraut ist voll mit hochwirksamen Mikroorganismen.

Raucherentwöhnung Verdauung Probleme - Sauerkraut hilft
Sauerkraut hilft…

 

5 – Nichtrauchen und eingeweichtes Trockenobst essen

Hier kommen ganz verschiedene Früchte in Frage, wie etwa getrocknete Feigen, Aprikosen oder z.b. auch Dörrpflaumen. Diese haben sich als Hausmittel gegen Verstopfung wunderbar bewährt. Werden die Früchte abends in einem Glas Wasser angesetzt, können diese am nächsten Morgen gut zum Frühstück gegessen und das Wasser mit getrunken werden.

Rauchstopp und Verdauung - Trockenobst hilft
Trockenobst einweichen und essen…

 

12 weitere hochwirksame Tipps gefällig? Hier findest du einen ausführlichen Blogbeitrag zum Thema. 

 

 

Die Bilder auf dieser Seite stammen von pixabay.com

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