Raucherentwöhnung durch Hypnose – Zauberei?

Die gute Nachricht ist – du brauchst nicht an Hypnose zu glauben oder ähnliches. Es reicht, wenn du dir vorstellen kannst und die Erwartung mitbringst, dass es für dich hilfreich sein kann und wird.

Vielleicht kennst du ja dieses Bild vom Eisbergmodell?

Wie du siehst, ist der größte Teil des Eisbergs unter Wasser. Es ist lediglich die Spritze, die hinausschaut und die wir sehen können.

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Bewusstsein und Unterbewusstsein – verschiedene Aufgaben

Man sagt, der Teil des Eisbergs, der aus dem Wasser herausragt, ist im Größenverhältnis vergleichbar mit dem Verstand des Menschen, der Rest des Eisbergs ist in diesem Modell das Unbewusste. Die meisten Dinge, die wir tun, das meiste was wir entscheiden und was uns passiert, passiert vollkommen unbewusst.

Der größte Teil bleibt unsichtbar

Während du dieses hier liest, brauchst du nicht darüber nachzudenken – huch, ich muss ja noch atmen! Oje, ich muss darauf achten, dass meine Haare und meine Fingernägel weiter wachsen. All dieses passiert vollkommen automatisch. Wie die meisten Dinge in unserem Leben.

Wie kommt es nun eigentlich, dass das Rauchen und vieles, was damit zusammenhängt, im Unbewußten verortet ist?

 Stell dir einmal vor, wenn du Raucherin bist oder Raucher, das vielleicht schon seit Jahren und Jahrzehnten, so wirst du bestimmte Gewohnheiten immer und immer wieder wiederholen. So z.B. die erste Zigarette am Morgen, vielleicht mit einem Kaffee, ganz gemütlich auf dem Balkon? Die Zigarette nach der Mittagspause, mit den Kollegen? Die Stresszigarette, eine Stunde vor Feierabend? Die Belohnungszigarette, nachdem du bei der Arbeit raus bist? Die vielen Zigaretten mit den Freunden abends beim Bier? Und dann irgendwann – die letzte Zigarette des Tages.

Nun hast du dir vielleicht genau diese Zigaretten über viele Jahre hin angewöhnt. Mit dem Ergebnis – sobald nur so ein ähnliches Gefühl wie gestresst sein auftaucht, denkst du an eine Zigarette. Sobald du irgendetwas geleistet hast, möchtest du dich mit einer Zigarette belohnen. Einfach nur, weil du dich daran gewöhnt hast. Und mit der Zeit ist es in deinem Kopf so, als würde die Zigarette zur Belohnung, oder in der stressigen Situation, ganz normal zu deinem Leben dazu gehören.

 An dieser Stelle ist dieses Verhalten bereits in deinem Unbewussten abgespeichert. Als unbewusste Reaktion .

Selbst wenn du diese Zusammenhänge mit dem Verstand genau begreifst, was ja sehr viele tun, heißt das noch lange nicht, dass sich das Problem damit für dich löst. Da dieses Verhalten im Unbewussten abgespeichert ist, möchte es auch genau dort bearbeitet werden. Um das zu erreichen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Eine davon ist z.B. die Meditation, eine andere Variante, die vielen Menschen hilft – das energetische Klopfen, eine sehr gute Idee ist es, mit Selbsthypnose zu arbeiten und die vermutlich effektivste Variante, um das Rauchen endlich sein zu lassen – eine Raucherentwöhnung mit Hypnose.

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Nichtraucherhypnose – eine Sitzung oder doch lieber mehrere? 

Wenn dir jemand erzählt, es gibt ein Patentrezept, welches für alle Raucher, die gerne aufhören wollen, gleichsam wirkt, dann solltest du schnellstmöglich das Weite suchen! Menschen sind unterschiedlich, und Raucher natürlich auch. Ist der eine Raucher wirklich nur ein reiner Gewohnheitsraucher, so hat der nächste vielleicht besonders starke emotionale mit der Zigarette. Wie oben bereits erwähnt, z.B. in der Bewältigung von stressigen Situationen. 

Aus meiner Erfahrung reicht es in vielen Fällen aus, wenn ein Gewohnheitsraucher nur eine einzige Intensivsitzung in Anspruch nimmt. Selbstverständlich ist die Arbeit mit der einen Sitzung nicht erledigt, die ersten Tage als Nichtraucher werden sicherlich etwas ungewöhnlich sein. Verhalten, welches du dir über Jahre und Jahrzehnte angewöhnt hast, möchte nach und nach neu gelernt werden. Sinnvoll ist es beispielsweise, sämtliche Raucherutensilien wie Aschenbecher und ähnliches zu entsorgen. Darüber hinaus den liebgewordenen Raucherplatz durch einen anderen Platz in der Wohnung zu tauschen .

Somit ist erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit, Nichtraucher zu bleiben, deutlich höher als bei denjenigen, die einfach mit ihrer viel besprochenen Willenskraft aufhören zu rauchen. Warum das mit der Willenskraft oft schwierig ist, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

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Rauchen aufgeben – Coaching erwünscht?

 Für diejenigen, die neben der Gewohnheit eine starke Verbindung zu den Zigaretten verspüren, hat es sich bewährt, mit mehreren Sitzungen zu arbeiten. Ich habe für meine Klienten ein Coaching entwickelt, welches insgesamt über 12 Tage geht. Wir beginnen bereits vor der ersten Hypnose, mit einer dreitägigen Vorbereitung. Dazu gibt es täglich eine kleine Aufgabe, die den Blick auf das Rauchen verändert.

Der wichtigste Teil der Arbeit ist, neben dem Vorgespräch, die erste Hypnosesitzung. Vor dieser Sitzung wirst du deine letzte Zigarette geraucht haben. Ideen zur letzten Zigarette besprechen wir im Vorfeld. Viele, die bereits ein- oder mehrmals mit dem Rauchen aufgehört haben, kennen das – gerade in der ersten Woche sind die Dinge irgendwie sehr ungewöhnlich und merkwürdig. 

Wäre es nicht schön, gerade in dieser schwierigen Zeit weiterhin Unterstützung zu erfahren? In meinem Coaching bekommst du Tag für Tag eine Nachricht, die dich weiterhin auf deinem Weg unterstützt. Deine Entscheidung nochmal deutlich stärkt. Diese Nachrichten versende ich solange du mir täglich darauf antwortest. Denn ich möchte schon wissen, wie bei dir der Stand der Dinge ist.

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Nichtraucher werden – Abschluss in der zweiten Sitzung

Nach ca einer Woche treffen wir uns noch einmal, zu einer zweiten Sitzung. Wenn auch viele Ex-Raucher auf diesen zweiten Termin verzichten, finde ich diesen doch sinnvoll und wichtig.

Warum?

Ganz einfach, in der ersten Woche treten oft noch Themen zu Tage, die mit der Raucherei zu tun haben. Manchmal können einen bestimmte Gefühle richtig runterziehen, da ist es gut und sinnvoll, die zweite Sitzung zu nutzen, um genau dieses zu bearbeiten.

Menschen sind unterschiedlich. Und so ist auch die Herangehensweise von Klient zu Klient manchmal etwas anders. Über die mögliche Strategie zur Entwöhnung sprechen wir in einem unverbindlichen, für dich kostenfreien Strategiegespräch, im Vorfeld zur ersten Sitzung.

Unter diesem Link kannst du einen Termin für ein telefonisches Vorgespräch vereinbaren. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme und wenn ich dich auf dem Weg in dein rauchfreies Leben ein Stück weit begleiten darf.

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