Zuletzt aktualisiert am 15. November 2022 von Uli Mörchen

Nichtraucher werden – schön, dass du da bist!

Wie geht man also an die Sache mit dem Nikotin heran? Gleich mal eine laute Ansage machen, überall, damit alle gleich Bescheid wissen, oder doch lieber erst mal heimlich still und leise aufhören? Um diese beiden Varianten geht es, in diesem kurzen Beitrag. 

Hast du schon entschieden, wie du vorgehen wirst? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar unten auf der Seite.

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Nichtraucher werden mit öffentlicher Verpflichtung oder nur für dich?

Diese beiden Möglichkeiten bestehen grundsätzlich. Bevor ich als Raucher das Nikotin aufgebe, kann ich mich im Vorfeld outen, sozusagen. Beispielsweise auf Facebook oder ähnlichen Plattformen.

Nichtraucher werden - der StartWann legst du los?

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Dein Rauchstopp mit Ansage  – Vor- und Nachteile

Machst du diese Aufhören-Ansage, machst du dir natürlich selbst eine ganze Menge Druck, würde ich sagen. Dieser Druck kann für dich positiv sein, zumindest wenn du der entsprechende Typ bist.

Klar ist – im Falle eines Scheiterns ist dieses ziemlich peinlich, oder? Genau das ist der Grund, warum viele andere auf diese Ansage lieber verzichten. 

Auf der anderen Seite – aufhören mit Ansage und es tatsächlich schaffen, das kann schon eine deutliche Extra-Motivation für den Noch-Raucher sein. Mir scheint es so zu sein, dass gerade diejenigen, die vor allem mit ihrer eigenen Willenskraft der Sucht zu entkommen versuchen, genau diesen Weg wählen. Vielleicht weil sie zutiefst von sich selbst und der Stärke in Sachen Entwöhnung vom Nikotin überzeugt sind. 

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Erfahrungen in der Raucherentwöhnung – ich habe für mich ganz alleine aufgehört

Und dann gibt es eben auch den anderen Typ, die oder derjenige, die das ganze erst einmal nur für sich ganz alleine angehen. Gerade wenn du mit dem ein oder anderen Versuch bereits gescheitert bist, wirst du dich zu Beginn vielleicht etwas bedeckt halten über dein Vorhaben, oder?

Der Vorteil dieser Variante – wenn du das Rauchen aufgibst, so kann allein die Vorstellung davon, wie du deine Freunde und Familie später informierst über deinen Erfolg, unfassbar motivierend sein.

Nichtraucher werden - No Smoking-Schild

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Rauchstopp – I did it my way…

Bei mir war die zweite Variante der richtige Weg. Zumindest dann, wenn ich mein Vorhaben Nichtraucher zu werden richtig ernst genommen habe. 

Mich hat diese geheime Zeit der Vorbereitung irgendwie motiviert. In der Zeit vor den letzten Zigaretten habe ich mich sehr intensiv mit der Thematik befasst, viel gelesen und auch Hörbücher gehört.

Wenn Menschen mit dem Wunsch, das Rauchen endlich aufzugeben, zum Vorgespräch zu mir in die Praxis kommen, frage ich in der Hinsicht immer nach. Die allermeisten Raucher sagen mir – ich höre erst mal nur auf für mich, umso schöner ist es, wenn ich mein Umfeld positiv überraschen kann.

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Dein Umfeld überraschen – den Partner ebenfalls? 

Überrascht hat es mich, dass tatsächlich auch einige zur Entwöhnung kommen, ohne dass der Ehemann oder die Ehefrau davon weiß. Es kam sogar schon vor, dass ein Raucher seiner Frau seine Rauchfreiheit zum 50. Geburtstag geschenkt hat.

Sollte das der einzige Grund sein, warum jemand das Rauchen aufgeben will, bin ich an der Stelle raus. Ich bin zutiefst überzeugt davon – der eigentliche Grund, mit dem Rauchen aufzuhören sollte zwingend in mir selbst liegen, beispielsweise die Gesundheit. Und nicht darin, einem anderen Menschen einen Gefallen zu tun. Schön, wenn am Ende beides zusammenfällt. 

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Wie gehts weiter, in Teil 2?

Soviel zu der Entscheidung in Sachen „Nichtraucher werden“. Im zweiten Teil kannst du erfahren, wie es sich mit den Gewohnheiten verhält. Vielleicht der wichtigste Teil, den man unbedingt verstehen sollte, bevor man tatsächlich aufhört zu rauchen. Schau einfach selbst – Rauchen als Gewohnheit

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Das Bild ist von der Seite pixabay.com

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