Raucherentwöhnung Weltnichtrauchertag

Nun ist es ja bald mal wieder soweit, ein ganz besonderer Tag, an dem sehr viele Raucher über ihr Tun nachdenken. 31.Mai – wie in jedem Jahr ist heute Weltnichtrauchertag. Aus meiner Sicht der zweite Tag in diesem Jahr, an dem sehr viele über das Thema Rauchen und Nikotin nachdenken. Der erste Tag ist ja bekanntlicherweise jeweils der 31.12. Und das in jedem Jahr.

Raucherentwoehnung Deutschland - Gruppe am Meer
Weltnichtrauchertag 2016

 

Gute Vorsätze – kurze Halbwertzeit?

Wenn Du selber Raucherin oder Raucher bist, kennst Du das Phänomen vielleicht auch. An Silvester sitzt man bei einander, vielleicht im Kreise begeisterter weiterer Raucher, und irgendwie liegt das Thema in der mit Nikotin gefüllten Luft – das Neue Jahr soll ohne Zigaretten o.ä. starten. Frei und unbeschwert… So langsam, nach und nach rückt der Zeiger gen 12 Uhr. Die Stimmung steigt, und gleich knallen die Korken. Man begrüßt lauthals und mit viel Vorfreude das neue, kommende Jahr. Mit vielen guten neuen Ideen, und guten Vorsätzen.

Raucherentwoehnung Deutschland - Champagner Symbolbild

Neues Jahr – altes Leben

Irgendwie verbindet man mit der Vorstellung eines neuen Jahres oft so etwas wie ein neues Leben. Ein Leben, in dem vieles anders sein soll als bisher. Und manchmal startet man hochmotiviert in diese neue Zeit. Mit schönen, großen, neuen Zielen. Macht tolle Pläne für eine rosige Zukunft. Jedoch kommt man schnell wieder da an, wo man vorher schon war – im eigenen Leben.

Und dann stellt man manchmal fest, dass zum Beispiel eine Raucherentwöhnung eine Umstellung von Gewohnheiten darstellt. Und nun darf man sich die entscheidende Frage beantworten – bin ich bereit, meine Komfortzone entweder zu verlassen, oder aber zumindest deutlich zu erweitern? Bin ich bereit zum Verzicht, und sei es auch nur im Kopf, in den Gedanken? Denn, realistisch betrachtet, auf was verzichtet denn ein Raucher tatsächlich? Auf Qualm, schlechte Lungenfunktion, auf die Gefahr von verschiedensten Erkrankungen, auf eingeschränkten Geschmackssinn, auf einsames Zigaretten genießen im Regen vor der Kneipe, auf gelbe Autoscheiben , Gestank im Auto, Verbrennen von sehr viel Geld … was fällt Dir noch dazu ein? Schreib mir gern einen Kommentar.

 

Eine Frage der Perspektive

Statt also über den „Verlust“ von etwas nachzudenken, hat es sich sehr bewährt, sich auf den Gewinn zu fokussieren. Und dieser stellt sich mit absoluter Sicherheit ein. Auch wenn Du Dir das als Raucher im Moment nicht so recht vorstellen kannst oder willst, und – es geht recht schnell. Für all diejenigen, die es ohne fremde Hilfe versuchen wollen, gibt es hier 12 Tipps für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung. 

 

Wie wirst Du dich fühlen?

Denk mal drüber nach – wie wirst Du Dich fühlen, wenn Du die vermeintliche Sucht hinter Dir gelassen hast? Was wird es für Dich bedeuten, in vielleicht fünf Jahren, dass Du nicht bei nächster Gelegenheit wieder schwach geworden bist? Inwiefern wird es für Dich von Bedeutung sein, Deine Unabhängigkeit zurück gewonnen zu haben? Stärker gewesen zu sein als der kleine gemeine Nikotin Schweinehund in Dir? Was mag es wohl bedeuten, wenn Du die Treppen wieder problemlos hinaufsteigen kannst? Sport möglich wird? So viel Geld übrig bleibt, dass Du locker davon ein bis zweimal im Jahr Urlaub machen kannst?

 

Große Bilder – raus aus der Komfortzone

Mal Dir alle diese Dinge richtig groß und bunt aus, angenommen Du hast durchgehalten – wäre es das nicht wert, dass Du mal Deinen Kopf ein Stück weit hinaus streckst, aus der Komfortzone? Dich zumindest mal gedanklich damit auseinandersetzt wie es sein kann, auf die „Sucht“ nach Nikotin, die maßgeblich in Deinem Kopf ist, für immer zu verzichten? Dir Deine alte Freiheit zurückzuholen und wieder frei durchatmen zu können! Und wenn Du nun mal realistisch betrachtest – Du bist nur einen klitzekleinen Schritt weit entfernt vom Nichtraucherdasein.

 

Ein kleiner Schritt – große Wirkung

Wenn Du jetzt Deine Zigarette ausdrückst und beschließt – das war meine Letzte! Das ist alles, was zunächst mal nötig ist. Denke nicht nach über Entzugserscheinungen und ähnliches, was sich Raucher immer und immer wieder gegenseitig erzählen. Mach das Bild groß von Deinem Leben als Nichtraucher! Höre, wie Deine Mitmenschen über Dich reden werden! Schau Dir an, wie es Dich und Deinen Körper verändert! Achte darauf, wie das Gefühl sein wird wenn Du endlich wieder frei bist! Konzentriere Dich mal darauf, wie der Geschmack sein mag, nach ein oder zwei Wochen nicht rauchen! Stell Dir vor, wie die Luft riechen mag, wie sich Dein Geruchssinn verändert!

Wenn Du Dir mit all Deinen Sinnen vorstellst, wie wunderbar Dein neues Leben sein wird, so hast Du in diesem Bild überhaupt keinen Platz für Entzugserscheinungen, Traurigkeit, oder Verlust.

Das einzige, was Du zu tun hast – treffe eine Entscheidung! Jetzt!



Raucherentwoehnung Deutschland – bei hynose-barnim.de

 

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Raucherentwöhnung – Weltnichtrauchertag

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Portraitbild Uli Mörchen