Rauchstopp - kennst du das? Du hast die geniale Idee, das Rauchen aufzugeben. Tust genau dieses, und plötzlich ist dein Leben komplett anders... Warum das manchmal so ist oder wir es zumindest so wahrnehmen, darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Seit weit über einem Jahr schreibe ich in verschiedenen Foren für Raucher bzw angehende Nichtraucher. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie unterschiedlich doch die Wahrnehmung genau dieser Zeit ist - die Zeit, nach der man das Rauchen aufgegeben hat.

 

 

Entzugserscheinungen nach dem Rauchstopp?

Unterhält man sich mit Ex- Rauchern, so bekommt man ganz unterschiedliche Ansichten zu hören. Für den einen war die Zeit nach dem Rauchstopp eine reine Tortur. Manchmal lese ich sogar davon, dass ehemaliger Raucher vom “kalten Entzug” schreiben.

Andererseits gibt es den anderen Ex - Raucher, der sagt - das war alles kein Problem. Ich habe mich vom ersten Augenblick an besser und besser gefühlt, seitdem ich wieder Nichtraucher bin. Die ersten paar Tage nach dem Rauchstopp musste ich allerdings meine Hände etwas beschäftigen.

 

Nichtraucher werden - unterschiedlichste Erfahrungen - Warum?

Eine Erklärung , die ich für das Thema gefunden habe , ist die Erwartungshaltung. Liest man zum Thema Raucherentwöhnung oder unterhält man sich mit Ex- Rauchern, so hört man eben immer wieder genau dieses - Rauchen aufhören ist verdammt schwer!

 

Das schlimmste waren die Entzugserscheinungen!

Ich bin so oft gescheitert, ich dachte, das schaffe ich nie!

Ich habe doch selbst erlebt, wie schwer es für XY… war…

 

Welche Suggestionen in dieser Richtung hat man dir eingeflüstert, in Sachen Rauchstopp? Schreib sie gerne in den Kommentar, ich bin sehr gespannt!

Rauchstopp stellt die Welt auf den Kopf - Raucherentwöhnung Brandenburg - Symbolbild am See

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Raucherentwöhnung - einfach aufhören

Das andere Extrem gibt es natürlich auch. Menschen, die einfach von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufhören. Oder aber auch nach guter, ausführlicher Vorbereitung.

Die aber eben eines nicht kennen - Entzug, schlechte Gefühle, Unwohlsein, das Gefühl, dass etwas fehlt.

 

 

Der Raucher und seine Gedankenwelt - selbst erschaffene Suggestionen?

Wer sich ein wenig mit Hypnose und Selbsthypnose auskennt, der weiß, wie mächtig Suggestionen sein können. Hat das Unterbewusstsein deine Suggestionen angenommen, so setzt es alle Hebel in Bewegung, um diese Gedanken Realität werden zu lassen.

Kennst du das?

Menschen sind oft in der Lage, außergewöhnliche Dinge zu vollbringen. vielleicht weil ihnen eine Sache besonders wichtig ist. oder weil sie jemand anderem etwas beweisen wollen. “Dem werde ich es schon zeigen! Der wird mich nicht ausbremsen!”

Derartige Gedanken können zu einer Art Mantra werden, eine Art Gebet, welches einen so lange begleiten kann, bis man eigenartigerweise das Ziel erreicht hat.

Auf diese Art und Weise können Suggestionen wirken. Suggestionen durch andere, und vor allem auch Suggestionen, die man sich selber gibt.

 

Ich werde Nichtraucher - und freue mich auf mein neues, gesundes Leben

Na, wie klingt dieser Satz für dich? Anders, als wenn ich sage, ich habe Angst vor Entzugserscheinungen, nicht wahr?

Ein Einwand, der an der Stelle oft kommt ist dieser... Der macht sich doch bloß etwas vor, der redet sich das Ganze nur schön. Meine Frage an der Stelle - wenn dieses aber genau so funktioniert, was ist denn dann das Problem dabei, sich etwas “schön zu reden”?

Ein Tipp, den ich angehenden Ex- Rauchern immer gerne mit auf den Weg gebe - denk nicht darüber nach, ob du irgendetwas aufgibst, etwas vermissen wirst. Mach dir stattdessen eines klar: Rauchen ist der absolute Ausnahmezustand!

Jeder Mensch, der geboren wird, ist zunächst mal eins - ein normaler, gesunder Atmer. Niemand wird als Nichtraucher geboren! Den Begriff des Nichtrauchers gibt es eigentlich erst, seitdem die Rauchermafia ihn geschaffen hat, um dem Rauchen so etwas wie Normalität zu geben, wie du in diesem Beitrag ausführlicher nachlesen kannst.

Bei vielen Menschen kommt dann eben irgendwann der Wahnsinn des Rauchens ins Leben.

Wenn du begreifst, dass diese Zeit des Rauchens Wahnsinn einerseits ist, und eben der absolute Ausnahmezustand für Deinen Körper, deinen Geist und deine Seele, so so wird es für dich ein Leichtes, dich zunächst mal mental in den Normalzustand des “Nichtrauchers” zurück zu denken.

Je mehr du dich dabei mit deinen Zielen befasst, und immer weniger mit “Verlust”, um so leichter wird dir das Ganze fallen.

 

Raucherentwöhnung - Zigaretten übertünchen die Probleme vor dem Rauchstopp - Symbolbild

Die Zigarette - Malermeister gegen schlechte Emotionen?

Nach all dem, was ich in den letzten Jahren erlebt und auch gelesen habe, scheint es mir so zu sein, dass das Rauchen einige Alltagsphänomene und Alltagsprobleme zu übertünchen in der Lage ist.

Wenn man nun plötzlich auf diesen Pinsel zum übertünchen verzichtet, dann sind die Probleme plötzlich völlig ungeschminkt da. Und ich glaube, dass für viele genau da das größte Problem liegt.

So lese ich beispielsweise mittlerweile immer öfter, dass Menschen von depressiven Verstimmungen berichten, die auftreten, seitdem sie nicht mehr rauchen. Traurigkeit aus dem Nichts.

Was denkst du - könnte es sein, dass diese Stimmungen vorher auch schon da waren und eben durch 20, 30, 40 oder noch mehr Zigaretten am Tag in Schach gehalten wurden? Wenn ich diese Zigaretten nun wegnehme, so kommen die Stimmungen umso deutlicher ans Licht und wirken umso heftiger.

Auch wenn du das vielleicht als Noch- Raucher nicht lesen willst, ich denke, Nichtraucher werden ist ein wenig wie ein Muskel. Man darf ihn trainieren.

Und jedes Mal, wenn du es schaffst, dem inneren Nikotinschwein zu widerstehen, wird dieser Muskel stärker. Und gerade am Anfang empfindest du oft soetwas wie “Muskelkater”.

Dann ist die Verlockung besonders groß, wieder den einfachen Weg zu gehen. Es ist aber dann ein wenig wie beim Sport - machst du trotz Muskelkater weiter, wird dein körperlicher und dein mentaler Muskel umso stärker!

 

Raucherentwöhnung Erfahrungen – 12 Tipps für eine gelungene Entwöhnung kannst du hier nachlesen

 

Zum Schluss noch eins... Aus meiner Erfahrung ist es besonders wichtig, die Sache etwas entspannter anzugehen und dabei immer weniger darüber nachzudenken, was man vielleicht vermissen könnte.

Viel mehr darüber nachzudenken, was einem der Rauchstopp alles an positiven Dingen ins Leben bringt. Ein klares Ziel zu haben, warum man dieses tut.

Und wenn man sich jedes Mal, wenn ein schwacher Moment kommt, mit diesen starken Zielen befasst, dann wird das innere Rauchschwein aus meiner Erfahrung sehr stark geschwächt und nach und nach entmachtet.

Nichtraucher werden und bleiben - Rauchstopp Brandenburg - Symbolbild mit Text

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Rauchstopp - alles steht Kopf - by Hypnose-Barnim.de

Rauchstopp – und plötzlich steht alles Kopf

3 Gedanken zu „Rauchstopp – und plötzlich steht alles Kopf

  • 6. August 2017 um 9:45 PM
    Permalink

    Richtig Wahrgenommen
    Starkes Bewusstsein .

    Antworten
  • 26. August 2017 um 12:04 PM
    Permalink

    Hi, der Gedanke mit dem Malermeister gefällt mir! Ich glaub ich hab da mehrere die den Pinsel schwingen 😀 Alkohol, Essen und dies und das funktioniert da auch immer wieder. Aber eben nicht langfristig. Interessanter Blog!

    Antworten
    • 26. August 2017 um 12:19 PM
      Permalink

      Danke, Conny, ich glaube auch, dass man das Ganze auf viele Verhaltensweisen übertragen kann, was auch immer “dies und das” sein mag. LG, Uli

      Antworten

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Portraitbild Uli Mörchen