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Raucher gegen Nichtraucher – ein genialer Schachzug?

Menschen werden derzeit nach wie vor in zwei Gruppen eingeteilt – die Raucher und die Nichtraucher. Um dieses Absurdum soll es in diesem kurzen Beitrag gehen.

Es gibt ja heutzutage nach wie vor Menschen, die Milch trinken. Und andere Menschen, die keine Milch trinken. Käme nun jemand auf die Idee, diese beiden in unterschiedliche Gruppen einzuordnen? Die Milchtrinker und die Nichtmilchtrinker? Vermutlich nicht. Bei Rauchern ist das anders…

Raucher gegen Nichtraucher - Symbolbild für das Projekt der Zigarettenindustrie

Ein genialer Schachzug der Lobby – Raucher gegen Nichtraucher

In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts ist es tatsächlich gelungen, dieses in einem bestimmten Bereich durchzusetzen – im Bereich des Rauchens. Jeder Mensch, der das Licht der Welt erblickt, ist zunächst mal eins – ein Mensch, der frei atmet.

Da stellt sich doch die Frage – in welchem Alter wird ein Mensch, der ganz normal und frei atmet, zum Nichtraucher? Erfreulicherweise werden immer weniger Menschen im Laufe ihres Lebens zum Raucher.

Aber mal ernsthaft gefragt, ist ein zweijähriges Kind ein Nichtraucher? Nur weil ein gewisser Teil der Bevölkerung Nikotin süchtig wird und sich dann als Raucher bezeichnet?

Man stelle sich vor – die junge Mutter, die gefragt wird, was es denn geworden ist, antwortet voller Stolz – es ist eine kleine Nichtraucherin! Absurd, oder?

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Eine Einteilung und ihre weitreichenden Folgen

Die älteren erinnern sich – früher, bis in die 80er Jahre hinein, war es durchaus üblich, Zugabteile bei der Bahn in Raucher- und Nichtraucher Abteile zu unterteilen. Selbst im Flugzeug wurde früher geraucht. Das Rauchverbot in Berliner Bussen führte zu absurden Diskussionen.

Welcher nichtrauchende Flugpassagier erinnert sich nicht daran, dass Raucher den Nichtraucherbereich verließen um im hinteren Teil des Flugzeugs schnell ein oder zwei Zigaretten zu inhalieren um dann zurück zu kehren zu den Nichtrauchern. Ein süchtiger Raucher denkt darüber nicht nach. Einem eingefleischten Nichtraucher ist der Geruch sicherlich in Erinnerung geblieben.

rauchen

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Raucher wird zum Normalfall umgedeutet

Nun müsste man sich ja gar nicht weiter Gedanken darüber machen, dass es eben Raucher und Nichtraucher gibt.

Das Ziel der ganzen Übung ist aus meiner Sicht ganz gut gelungen – man hat der Welt mitgeteilt und erfolgreich vermittelt – Raucher zu sein ist eine ganz normale Sache.

Gäbe es bis heute keine Zigaretten und Zigarettenindustrie, eine Zulassung selbiger wäre wohl absolut ausgeschlossen. Vermutlich käme heute wohl auch niemand ernsthaft auf die Idee, dieses zu versuchen.

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Hast Du Fragen zur Rauerentwöhnung? Oder – bereits eine Entscheidung getroffen? JETZT book now klicken und einen Termin für ein kostenfreies Infogespräch per Telefon, Skype oder hier in der Praxis vereinbaren

Rauchen aufhören Brandenburg Termin buchen buttonGrüne Trennlinie Text Ende

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Umdenken in der Bevölkerung

Mittlerweile ist es erfreulicherweise so, dass immer mehr Menschen den Wahnsinn des Rauchens erkennen und damit aufhören. Ich freue mich über jeden einzelnen Ex-Raucher, der es auf Dauer geschafft hat, sich von Sucht und Abhängigkeit zu befreien!

Eine einzelne Zigarette, deren giftige Abgase Du beim Verbrennen des kleingehäckselten Tabaks inhalierst, führt Dir bereits zahlreiche Gifte zu. Eine relativ kleine Portionen, über den Tag verteilt, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat.

Bereits ca. 50 mg Nikotin, so die verbreitete Lehrmeinung, sind für einen erwachsenen Menschen tödlich. Also reduziert man die Dosis deutlich. Je kleiner die Dosis pro Zigarette, desto größer ist wohl die Anzahl der gerauchten Zigaretten pro Tag.

Das ist der Grund, warum die sogenannten „light“ Produkte bei der Industrie so beliebt sind und so massiv beworben werden.

Raucher gegen Nichtraucher - Nichtraucher Hotelzimmer Nr. 404

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Rauchstopp- triffst Du eine definitiver Entscheidung?

Aus meiner eigenen Erfahrung aus Raucher Zeiten und aus unzähligen Beiträgen, die ich in Raucher- und Nichtraucher Foren gelesen habe, ist einer der wichtigsten einzelnen Punkte – treffe eine definitive, endgültige Entscheidung!

Ich denke, es ist ein riesiger Unterschied, ob ich sage  „ich habe mich entschieden, mich vom Wahnsinn des Rauchens zu verabschieden. Ich bin ab heute Nichtraucher für den Rest meines Lebens!“

Oder aber, ob ich sage – „ich will versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören.“ Auch wenn es etwas demotivieren klingt – Versuchen hat das Scheitern gedanklich bereits an Bord.

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Hilfsmittel, die wirksam sind – Raucherentwöhnung Erfahrungen

In diesem Blogbeitrag hatte ich bereits einige Punkte aufgeführt, die sehr erfolgversprechend daher kommen, wenn man ohne Hilfsmittel einen Rauchstopp schaffen will. Das umfangreiche positive Feedback dazu bestärkt mich in diesem Gedanken.

Darüber hinaus würde ich empfehlen, zur Unterstützung eine Gruppe zu suchen. Vielleicht bei Facebook, dort gibt es immer sehr schnelle Reaktionen. Gegenseitige Unterstützung steht im Mittelpunkt, zum Beispiel in dieser Gruppe

Viele Versuche scheitern jedoch immer und immer wieder. Aus meiner Sicht einer der Gründe, mit dem Rauchen anzufangen ist eine unterbewusste Entscheidung.

Unterbewusste Entscheidungen revidiert man am besten – unterbewusst. Dazu ist die Hypnose geeignet wie wohl kaum ein zweites Instrument. Und, die Zahlen geben der Hypnose recht.

Circa 80% der Klienten, die mithilfe der Hypnose das Lager der Raucher verlassen, tun dies auf Dauer, eine definitive eigene Entscheidung vorausgesetzt.

Raucher gegen Nichtraucher - Symbolbild "Hilfe"

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Informationen überall

Überall in Deutschland gibt es mittlerweile Informationsabende zum Thema Hypnose. Gerade auch im Zusammenhang mit dem Rauchen.

Viele Kollegen, die mit Hypnose arbeiten, bieten auch kostenfreie Vorgespräche an. Wenn auch Du dieses für Dich nutzen willst, per Skype oder Facebook Video Chat oder per Telefon, so sende mir gern jetzt eine Anfrage und wir finden einen passenden Termin für ein unverbindliches Vorgespräch.

Ich freue mich sehr auf unser Kennenlernen und vor allem darüber, Dich auf dem Weg in eine rauchfreie, gesündere Zukunft begleiten zu dürfen!

Wenn Du gerade noch über den passenden Zeitpunkt nachdenkst… der richtige Zeitpunkt für eine starke, definitive Entscheidung liegt immer im JETZT!

Mach den ersten Schritt – Jetzt!

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Rauchstopp in Brandenburg – hypnose-barnim.de

Die Bilder dieses Beitrags stammen von pixabay.com

Raucher gegen Nichtraucher – ein genialer Schachzug

9 Kommentare zu „Raucher gegen Nichtraucher – ein genialer Schachzug

  • 27. September 2016 um 12:03 AM
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    Hallo, ja das stimmt schon. Irgendwie wird man als NIchtraucher einsortiert obwohl man ja eigenltich nur ein normaler Mensch ist. Da hatte ich noch nie drüber nachgedacht. Was die Hilfen betrifft, glaube ich eins. Wenn man nicht selber wirklich entschieden hat, dann wird das nichts. Mit dem aufhören. Dann kommt die nächste Party. Oder Stress mit der Frau. Zack…biste wieder dabei. Ob das mit Hypnose oder so besser klappt, kann ich nicht beurteilen. Interessant finde ich das aber. So was man so im Fernsehn sieht.Ist schon spannend. Vielleicht versuch ich das ja mal.Viel Spaß beim schreiben weiterhin
    Gruß, Bernd

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    • 9. Oktober 2016 um 12:08 AM
      Permalink

      Hallo Bernd,

      eigentlich wollte ich Dir schon lange mal geschrieben haben. Aber wie das so ist mit Dingen die man nicht sofort erledigt – die rutschen dann oft ganz weit nach hinten.

      Zunächst mal vielen Dank für Deinen Beitrag. Wir sind uns absolut einig, ohne einen felsenfesten eigenen Willen wird das nichts, mit dem Nichtraucherdasein.

      Einen Punkt möchte ich noch kurz ansprechen. Was man im allgemeinen oft im Fernsehen sieht, das ist die Show Hypnose. Wie der Name schon sagt, dient diese dazu, Menschen zu unterhalten. Dort setzt man also auf spektakuläre Phänomene, die in der alltäglichen Arbeit mit der Hypnose keine oder eine untergeordnete Rolle spielen.

      Wenn Du Dich dazu entscheiden solltest, die Hypnose für Dich zu nutzen um mit dem Rauchen aufzuhören oder Sonstiges, so melde Dich gern, wenn du eine Adresse in Deiner Nähe brauchst.

      Viele Grüße aus dem beschaulichen Joachimsthal,

      Uli

      Antworten
  • 4. April 2017 um 6:22 PM
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    Hallo, habe den link zu dem Beitrag heute bei facebook gefunden und muss sagen, da ist schon was dran. Und es wandelt sich ja ganz krass, im Moment. Erfreulicherweise. Früher, in meiner Jugend, waren Raucher die coolen. Heute .. irgendwie immer mehr peinlich, wenn man in der Öffentlichkeit noch raucht. So nehm ich das mittlerweile wahr. Tut mir leid für die letzten Raucher. Die haben es ja mittlerweile wohl manchmal schon schwer eine Wohnung zu finden. Ich möchte auch keinen Raucher mehr unter meinem Balkon wohnen haben. So ändern sich die Zeiten.
    Gibt es denn belastbare Quellen, zum Thema RAucherlobby und dem Begriff Nichtraucher? Interessant allemal, der Gedanke. Und nachvollziehbar. Viel Erfolg bei der Arbeit mit angehenden Ex- Rauchern.
    Beste Grüße, Markus

    Antworten
    • 5. April 2017 um 1:00 PM
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      Hallo Markus,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Was die Quellen angeht in Bezug auf den Begriff des Nichtrauchers…  ich habe darüber öfters in verschiedenen Internetforen gelesen. Eine genaue Quelle kann ich Dir derzeit leider nicht liefern. Für mich ist das Ganze aber sehr plausibel, deshalb habe ich es tmal so übernommen.

      Coole Nichtraucher oder coole Raucher?

      Mittlerweile scheint es mir so zu sein, dass das Nichtrauchen deutlich cooler ist als das Rauchen. Und das ist ja auch gut so. Ich hoffe, dass diese Entwicklung genauso weitergeht. Was das Thema der Raucherwohnungen angeht, so bin ich da etwas zwiespältig. Einerseits denke ich, jeder darf für sich entscheiden wie er leben mag. Eingeschlossen ist da auch, sich selber tagtäglich mit Nikotin und sonstigen Giften zu traktieren. Andererseits darf dieses meiner Meinung nach nicht auf Kosten Dritter gehen. wie weit man da gehen soll und will, da habe ich noch keine endgültige Meinung zu.

      Was mich noch interessieren würde, Markus – hast Du selber auch eine Raucherkarriere hinter Dir? Und wenn ja, magst Du vielleicht etwas darüber erzählen? Erzählen, wie es so gelaufen ist und wie Du damit aufgehört hast?

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Lesen und freue mich auf weitere Nachrichten und Kommentare. Herzliche Grüße aus der schönen Schorfheide,

      Uli

      Antworten
  • 11. April 2017 um 7:03 PM
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    hi Uli, ja, karriere ist ein gutes Wort. Es braucht ja schon so seine Zeit, bis man die tägliche Dosis schafft 🙂 Ich habe am Ende ca 30 Zigaretten im Durchschnitt pro Tag gemacht. Am Wochenende natürlich mehr. Angefangen habe ich mal mit 13 oder 14. Da wollte man ja zu den coolen dazu gehören. Und im Fernsehen wurde einem Jahr auch gesagt was cool ist. Oder im Kino. Was für eine kranke Welt.
    Ich habe gerade kürzlich gelesen, dass die zigarettenmafia weiterzieht. In Deutschland ist nicht mehr so richtig was zu verdienen. Wann geht in ärmere Länder. Wo weniger Geld für Aufklärung da ist. Das schlimme ist man weiß das alles. Liest es, nimmt es zur Kenntnis und das war’s dann. Und die Profiteure kommen immer davon. Ein bisschen Schmiergeld hier, ein bisschen Wahlkampfhilfe dort. Das Geschäft läuft. Und am Ende kann man ja immer darauf verweisen dass man Arbeitsplätze geschaffen hat. Was für ein krankes System … Ich bin heilfroh, dass ich diesen Dreck hinter mir habe.
    Aufgehört habe ich insgesamt mehrmals. Wie wahrscheinlich die allermeisten. Mal was dann schön draußen beim Bier eine zu rauchen. Ein anderes Mal in einer absoluten Stresssituation. Für mich war es irgendwann unerträglich Sklave der Nikotin Mafia zu sein. Und diesen ewigen Gestank konnte ich schon lange nicht mehr ertragen. Allen Carr war für mich sehr hilfreich mit seinem Buch. Hypnose habe ich auch mal versucht. Das war aber anscheinend nicht so übermäßig seriös 😉 Am Ende war es wohl eine Kombination aus Willenskraft und eben Allen Carr. Wie bist du denn von dem Dreck losgekommen? Oder hast du selber nie geraucht?

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  • 30. August 2019 um 11:07 AM
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    Haallo,das ist schon ziemlich verrückt was man alles hinnimmt als gegeben und nicht drüber nachdenken.Als Kind musste ich auch oft im Raucherabteil der Bahn sitzen. Auch auf langen Urlaubsreisen.Für mich und meine kleine Schwester bedeutete das meistens dass ich die Fahrt auf einem Klappsitz im Gang des Zuges verbracht habe.Und ich habe noch nie über diese beiden Begriffe nachgedacht. Ich bin froh dass die Zeit mit den Zigaretten längst hinter mir liegt. Schönes Wochenende dann.

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    • 30. August 2019 um 4:19 PM
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      Hallo Bernhard, habe vielen Dank für deinen Kommentar.

      Mit dem Klappsitz im Zug, in der Kindheit, hast du mir eine schöne Erinnerung in den Kopf gezaubert. Ich denke an den ersten Urlaub mit der Familie, wir sind mit sechs Personen mit dem Zug nach Bayern gefahren. Und auch ich habe viel Zeit im Gang verbracht, irgendwie war das spannender als im Abteil zu sitzen .

      Gut, dass du die Zigaretten längst hinter dir gelassen hast. Und gut, dass die Zeit der Raucherabteile längst Vergangenheit ist. Ich hatte gerade noch mal diesen merkwürdigen Geruch in der Nase. In der heutigen Zeit wäre eine Bahnfahrt im Raucherabteil wohl vollkommen undenkbar.

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